Nominalwerte

Nennfrequenz und Nennspannung festlegen

  1. Wählen Sie eine Nennfrequenz im Dropdown-Menü aus:
    • Automatisch: Das Gerät kann die Netzfrequenz automatisch ermitteln, wenn eine ausreichende Spannung anliegt:
      • am Spannungsmesseingang V1 eine Spannung L-N von größer 20 Veff
      • an den Spannungsmesseingängen V1-V2 oder V1-V3 eine Spannung L-L von größer 34 Veff
    • 50 Hz/60 Hz: Wenn das Gerät die Netzfrequenz nicht automatisch ermitteln kann, können Sie die Frequenz fest einstellen.
  2. Geben Sie unter Nennspannung LL Hauptmessung die Netzspannung ein und wählen Sie die passende Einheit aus. Die Netzspannung ist abhängig vom ausgewählten Stromnetz.

Konfiguration des Flicker-Systems

  • Wählen Sie das Netzsystem für die Konfiguration von Flickern aus.



Stromnetz


Stromnetz auswählen

Der Spannungskanal 3 (L2) ist im Dreiphasen-Dreileiter Stromnetz deaktiviert. Schließen Sie im Dreiphasen-Dreileiter Stromnetz L2 an die N-Klemme an. 

  • Wählen Sie das System Ihres Stromnetzes aus dem Dropdown-Menü aus.


Spannungswandler

  1. Wenn Sie Spannungswandler verwenden, wählen Sie über die Spannungsmesseingänge in der Geräteansicht den Messmodus Spannungswandler aus.
  2. Tragen Sie die Primär- und Sekundärspannung gemäß den technischen Daten des Spannungswandlers ein. Dieser stellt das Umrechnungs- bzw. Wicklungsverhältnis des Spannungswandlers dar.


Spannungsqualität


Legen Sie hier die Grenzwerte für die Spannungsqualität fest. Wird einer dieser Werte über- oder unterschritten, erkennt das Gerät dies als Ereignis (Event) und startet automatisch eine Aufzeichnung – einschließlich 20 s vor und nach dem Ereignis.

Dauert die Grenzwertverletzung länger als 20 s an, wird für den Endzeitpunkt ein separates Ereignis angelegt.

Die Daten werden im Gerät gespeichert. Für eine vollständige Analyse empfiehlt sich die Auswertung im Event Browser.

  1. Wählen Sie eine Event-Kategorie (Spannung, Frequenz) aus.
  2. Aktivieren Sie die Überwachung der jeweiligen Events über die Schalter.
  3. Passen Sie Grenzwerte und Hysterese an. Auf Basis der Nominalwerte werden die berechneten Werte direkt hinter den Eingabefeldern eingeblendet.

Unter Aufzeichnung > Wellenform können Sie die Aufzeichnungslänge der Wellenform für Events und Transienten einstellen.

Nominalwert Hauptmessung

Der dargestellte Nominalwert wird aus dem Bereich Nominalwerte übernommen.

Grenzwert

Bei Überschreitung bzw. Unterschreitung dieses Grenzwerts startet die Ereignis-Aufzeichnung.

Hysterese

Verwenden Sie eine Hysterese, wenn das Ereignis erst mit zeitlicher Verzögerung enden soll, obwohl die Ursache (Auslöser) schon nicht mehr vorliegt.

Bei einer Grenzwert-Überschreitung gilt: 

  • Ohne Hysterese endet ein Ereignis, sobald der Messwert wieder unterhalb des Grenzwertes liegt.
  • Mit Hysterese endet das Ereignis erst, wenn der Messwert den Grenzwert um den Wert der Hysterese unterschreitet.


Ausnahme

Frequenz: Bei automatischer Nennfrequenzermittlung, wird keine Berechnung durchgeführt.


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